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  • AutorenbildAgata Janik

USD/JPY kratzt an dem 34-Jahres-Hoch



Die asiatische Handelssitzung blieb für die Yen-Währungspaare zunächst ruhig, doch die Stimmung änderte sich am Dienstagmorgen schlagartig. Die Bullen ergriffen die Initiative und versuchten, sowohl EUR/JPY als auch USD/JPY nach oben zu bewegen. Besonders interessant ist der Blick auf USD/JPY, der sich seinem 34-Jahres-Hoch über der Marke von 155,00 nähert.


Trotz wiederholter Äußerungen der Bank of Japan (BOJ) über mögliche Interventionen scheinen viele Händler unbeeindruckt zu bleiben. Die Verlockung der Carry-Trades ist einfach zu groß, und der starke Aufwärtstrend setzt sich langsam, aber stetig fort. Diese Entwicklung begünstigt Breakout-Händler, die von dem konstanten Aufwärtstrend profitieren.

Die aktuelle allgemeine Stärke des US-Dollars unterstützt zusätzlich die Tendenz zur Long-Positionierung auch bei USD/JPY. Aktuell, am Dienstagvormittag, notiert der Major bei 154,82, wobei eine starke Widerstandszone in diesem Bereich zu beachten ist. Die Frage, ob die Bullen diese Hürde überwinden können, bleibt spannend. Sollte die Marke von 155,00 überschritten werden, könnten zahlreiche Stops ausgelöst werden, was zu einer neuen Dynamik auf der Longseite führen könnte. Dieses Szenario würde den Kurs weiter nach oben treiben.



Sollten die Bullen am Widerstand bei 155,00 scheitern, könnte es zu Enttäuschungen im Markt führen, und eine größere Korrektur auf der Unterseite wäre wahrscheinlich. Ein wichtiger Faktor, der die Kursbewegungen ebenfalls beeinflussen kann, ist die Veröffentlichung des PMI-Index aus den USA am heutigen Nachmittag um 15:45 Uhr.

Des Weiteren sollten Anleger ebenfalls die bevorstehenden Wirtschaftsdaten, insbesondere die Zinsentscheidung und die Pressekonferenz der BOJ am Freitag, im Auge behalten. Diese Nachrichten könnten nicht nur für höhere Schwankungen bei USD/JPY, sondern auch bei anderen Währungspaaren wie EUR/JPY oder GBP/JPY sorgen.

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