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  • AutorenbildAgata Janik

EUR/USD ringt um 1,09 Marke. US-Erzeugerpreise stark angestiegen




EUR/USD gerät nach der Veröffentlichung der US- Wirtschaftsdaten kurzfristig unter Druck.

Die US-Erzeugerpreise stiegen im Vergleich zum Vormonat überraschend stark um 0,6 Prozent, was doppelt so hoch war wie erwartet. Dieser Anstieg deutet auf eine zunehmende Inflation hin und könnte die Geldpolitik der US-Notenbank Fed beeinflussen. Besonders bemerkenswert ist der deutliche Anstieg des Kernindex, der ohne die Preise für Energie und Lebensmittel berechnet wird und als verlässlicher Indikator für die Preisentwicklung gilt.


Die steigenden Erzeugerpreise könnten sich auch auf die Verbraucherpreise auswirken, die die Fed bei der Formulierung ihrer Geldpolitik berücksichtigt. Die Entscheidung der Fed über ihren Leitzins in der kommenden Woche wird daher mit Spannung erwartet. Obwohl stabil bleibende Zinsen erwartet werden, könnten im Laufe des Jahres Lockerungen erfolgen, da die Inflation tendenziell abnimmt.


EUR/USD steht unter Druck, und die Marke von 1,09 könnte entscheidend sein. Der US-Dollar gewinnt an Stärke, was teilweise auf die robusten Erzeugerpreisdaten zurückzuführen ist. Die nächste Woche wird für Devisenhändler entscheidend sein, da sie auf die Zinsentscheidung der Fed und deren Auswirkungen auf den Devisenmarkt achten müssen.

Insgesamt spiegeln die starken US-Erzeugerpreisdaten die anhaltenden Inflationsbedenken wider, die den Markt beeinflussen. Die Fed wird sich weiterhin bemühen, einen angemessenen Ausgleich zwischen Preisstabilität und Wirtschaftswachstum zu finden, während Investoren die Entwicklung der Zinsen und des Devisenmarktes aufmerksam verfolgen.

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