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  • AutorenbildDaniel Fehring

DAX Tagesmeinung 07.02.2024

DAX im asiatischen Handel uneinheitlich

 

Gestern war es mal wieder so weit. Der DAX schaffte im zweiten Anlauf des Tages die magische Hürde von 17.000 Punkten und konnte sogar darüber schließen. Im asiatischen Handel, heute Nacht, ging es dann weiter nach oben, und in der Spitze waren Kurse von 17.065 Punkten zu sehen. Das war jedoch die Speerspitze, und es setzten Gewinnmitnahmen ein. In den frühen Morgenstunden (05:30 Uhr CET) gab der DAX wieder nach und befand sich bei seinem Vortagesschluss von 17.033 Punkten.

 


 Aus technischer Sicht wurden um 5:30 Uhr morgens erste Verkaufssignale erzeugt. Diese sind jedoch nicht sehr repräsentativ, da die Umsätze im asiatischen Handel zu gering sind und das Underlying, die Kassakurse, fehlen. Wir gehen jedoch heute davon aus, dass der DAX die 17.000 Punkte-Marke als Unterstützung testen wird. Dann werden sich erneut die Geister scheiden. Aktuell befindet sich der DAX aufgrund von guten Unternehmensdaten in einem positiven Sentiment, daher ist das Potenzial für weiter steigende Kurse vorhanden. Diese Entscheidung wird jedoch abermals erst an der Unterstützung getroffen werden.

 

Summa summarum müssen wir heute etwas flexibel agieren. Hält die Unterstützung, dann sind wir auf der Long-Seite. Kommt an dieser Stelle Verkaufsdruck auf, dann wird die Enttäuschung im Markt groß sein, und der gestrige Tag war wieder einmal ein vergeblicher Versuch, die Marke von 17.000 Punkten nachhaltig zu überschreiten. Persönlich sind wir weiter auf der Käuferseite.

 

Asien-US-Dollar-Gold-Öl

 

Die asiatischen Märkte sind heute Nacht bis auf den Nikkei 225 freundlich ausgefallen. Nach dem langen bullischen Trend musste der japanische Leitindex leichte Kursverluste hinnehmen, die jedoch nicht nennenswert sind. Die chinesischen Indizes befinden sich weiterhin in der Erholungsphase und leben aktuell von der Hoffnung, dass der staatliche Investmentfonds "Central Huijin" demnächst mit seinem Kaufprogramm beginnen wird. Es gilt jedoch zu bedenken, dass China ab Freitag für 15 Tage das Neujahrs- bzw. Frühlingsfest feiert. In dieser Zeit steht sogar China fast still.

 

Der USD hat gestern bei 1,0720 einen doppelten Boden ausgebildet und ist seitdem auf dem leichten Rückzug. In den frühen Morgenstunden (05:30 Uhr CET) wurde EUR/USD mit 1,0760 gehandelt, Tendenz steigend. Aktuell muss EUR/USD bei 1,0765 einen starken Widerstand überschreiten. Wird dieser überwunden, dann ist der Weg frei bis 1,0810.

 

Ein schwächerer USD-Dollar bedeutet stärkeres Gold, das sich von seinen Tiefständen vom Montag bei 2014 USD deutlich auf 2034 USD erholen konnte. Schwächt sich der USD weiter ab, sind wieder Preise über 2040 realistisch.

 

Die Ölpreise sind gestern auch wieder leicht gestiegen, da es Befürchtungen gibt, dass die USA ihre Ölproduktion aufgrund von vollen Reserven drosseln werden. Zusätzlich half auch der leicht schwächere US-Dollar dabei. Aus technischer Sicht erwarten wir weiter steigende Preise. Das WTI (Crude Oil) wurde um 5:40 Uhr CET mit 73,55 USD gehandelt.

 

 

Wirtschaftsdaten heute

 

06:00       JPY                       Leitindex (Monat) (Dez)                              

07:45       CHF                     Arbeitslosenquote s.a. (Jan)                      

08:00       GBP                     Halifax-Hauspreisindex (HPI) (Monat) (Jan)                        

08:00       EUR                     Industrieproduktion Deutschland (Monat) (Dez)               

08:45       EUR                     Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft (Quartal) (Q4) 

09:00       CNY                     Devisenreserven in USD              

13:00       USD                     MBA Einkaufsindex                       

14:30       USD                     Handelsbilanz (Dez)                      

14:30       CAD                     Handelsbilanz (Dez)                      

16:30       USD                     Rohöllagerbestände                     

 

 

 

In Zusammenarbeit mit CFX-Broker

 

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